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"Neoliberal" - so häufig wie das Wort in der progressiven Linken verwendet wird, so vage ist oft das dazugehörige Wissen. Um diesem wirkmächtigen Denksystem etwas zu entgegnen, ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit seinem Ursprung, seinen Akteur*innen und den Ursachen seiner Beständigkeit unabdingbar. Dies vor allem mit dem Ziel, alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen mehrheitsfähig zu machen. In einem zweitägigen Workshop wollen wir uns diese Grundlagen erarbeiten. Zentral werden dabei die folgenden Fragen sein:

Was beeinhaltet die neoliberale Idee und welchen Ursprung hat sie?
Wer sind die relevanten Akteur*innen im Neoliberalismus?
Wie konnte die neoliberale Idee so einflussreich werden und wie reproduziert sie sich?
Welche Gegenstrategien zum neoliberalen System gibt es?

Von Neoliberalismus wurde erstmals in den 1930er Jahren gesprochen. Was damals in einem überschaubaren Kreis von Wirtschaftswissenschaftler*innen begann, wurde zum möglicherweise einflussreichsten Denksystem unserer Zeit. In mehreren Blöcken wollen wir uns seiner Geschichte, Gegenwart und möglichen Zukunft nähern:

Geschichte: Zunächst wird die ideengeschichtliche Genese des Neoliberalismus im Fokus stehen und die Frage, auf welche Weise die neoliberale Agenda die (Wirtschafts-) Politik zahlreicher Länder erobern konnte.
Gegenwart: Konfrontiert mit Finanz-, Euro- und Klimakrise wird im Mainstream von Politik und Wirtschaftswissenschaft kaum ein Zweifel an der neoliberalen Agenda laut. Wie kommt das? Warum scheint der Neoliberalismus so unangreifbar?
Zukunft: Ist der Neoliberalismus überwindbar? Welches transformatorische Potenzial bieten aktuelle Ideen in Wissenschaft und Gesellschaft? Und was können sie dem vorherrschenden Paradigma entgegensetzen?

Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Es sollte die Bereitschaft bestehen, kurze wissenschaftliche Texte zu lesen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. Der Workshop ist auch für Menschen wertvoll, die bereits Vorwissen mitbringen und/oder im Bereich der kritischen Ökonomie oder alternativer Wirtschaftsweisen aktiv sind.

Die Referent*innen:
Paula Haufe und Theresa Neef, beide sind Mitglieder in der studentischen Initiative "Was ist Ökonomie?" die an der Planung und Organisation dieser Veranstaltung mitwirken. Die Initiative arbeitet an interdisziplinären und alternativen ökonomischen Fragestellungen, die das bestehende Angebot der Volkswirtschaftslehre erweitern und kritisch begleiten.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Falls Sie Wünsche für eine barrierefreie Teilnahme haben, bitte bei der Anmedung mit anfragen.

Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin


Teilnahmegebühr

Kostenfrei


Zeitraum

Sa. 28.10.2017 - So. 29.10.2017, 10:00 - 17:00 Uhr

Anmeldeschluss:
27.10.2017


Veranstaltungsort


Dozent/in

Zeitraum

Sa. 28.10.2017 - So. 29.10.2017, 10:00 - 17:00 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 28.10.2017 10:00 - 17:00 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
So. 29.10.2017 10:00 - 17:00 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Wochenendsem.


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Oktober 2017

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