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Seit mehr als 150 Jahren spielen rätedemokratische Ansätze immer wieder eine wichtige Rolle in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Ausgehend von der Oktoberrevolution in Russland und der Novemberrevolution im Deutschen Reich, bildeten sich in etwa 30 weiteren Ländern Arbeiter*innenräte. Auch nach dem zweiten Weltkrieg, existierten rätedemokratische Ansätze weiter, etwa während des Ungarischen Aufstandes 1956 oder auch im Verlauf der Revolution 1979 im Iran. Auch heutzutage finden sich beispielsweise in Chiaps oder in Nordsyrien rätedemokratische Ansätze. Doch was genau hat es mit diesen „Räten“ auf sich?

Bei dieser Veranstaltung möchten wir uns näher mit der Geschichte der Rätebewegungen auseinandersetzen. Wo kam die Idee einer Räteorganisierung historisch her? Wie wurde sie versucht umzusetzen? Wie umfangreich waren Frauen an den Rätebewegungen beteiligt? Welche Relevanz haben rätedemokratische Vorstellungen in der heutigen Zeit? Gibt es Beispiele für eine "funktionierende" Räteordnung? Wer war bzw. ist an einer solchen Struktur beteiligt? Wie geschlechterdemokratisch und partizipativ waren bzw. sind Rätesysteme? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Gästen diskutieren.

Mit:
Gisela Notz (Sozialwissenschaftlerin)
Nick Brauns (Historiker und Journalist)

Moderation: Sophia Schmitz (Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung)

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Teilnahmegebühr

0,00 €


Termin(e)

Di. 05.03.2019, 19:00 - 21:30 Uhr


Zeitraum

Beginn: 05.03.2019 19:00
Ende: 05.03.2019 21:30
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (EG)



Veranstaltungsort


Termin(e)

Di. 05.03.2019, 19:00 - 21:30 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Di. 05.03.2019 19:00 - 21:30 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (EG)
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Abendveranstaltung