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Stacheldrahtzäune, Frontex, Push-Backs - die Festung Europa existiert nicht nur metaphorisch gesprochen, sondern ganz klar auch in der physischen sowie juristischen Realität. Jahr für Jahr erreichen trotzdem tausende von Menschen unter Einsatz ihres Lebens Europa.

In diesem 2-tägigen Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 wollen wir uns ansehen, wie das Grenzregime Europa einerseits mit aller Gewalt versucht, die weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen vor seinen Außengrenzen aufzuhalten. Andererseits profitieren viele nationale Ökonomien davon, dass es zunehmend Menschen in Europa gibt, die illegalisiert werden und trotzdem arbeiten müssen. So werden diese Menschen jenseits aller geltenden Arbeitsrechtsbestimmungen grenzenlos ausgebeutet. Welche Mechanismen greifen also, wenn von einem "Grenzregime" gesprochen wird? Geht es wirklich um die komplette Abschottung? Oder sind die Grenzen für "Arbeitskräfte zweiter Klasse" doch offen, so lang sie sich nicht organisieren und ihre Familien mitbringen?

Diese Fragen wollen wir mit euch an konkreten Beispielen diskutieren und dabei auch die besondere Frage nach der Geschlechterperspektive stellen.

Mit: Sophia Schmitz und Dirk Reinink

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin


Teilnahmegebühr

0,00 €


Zeitraum

Sa. 23.03.2019 - So. 24.03.2019, 10:00 - 15:00 Uhr


Zeitraum

Beginn: 23.03.2019 10:00
Ende: 24.03.2019 15:00
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung


Anmeldeschluss:


22.02.2019


Veranstaltungsort


Zeitraum

Sa. 23.03.2019 - So. 24.03.2019, 10:00 - 15:00 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 23.03.2019 10:00 - 18:00 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
So. 24.03.2019 10:00 - 15:00 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Workshop