Programm



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Eva Kemlein (1909-2004) fand den Weg zur Fotografie über ihre Ausbildung an der Lette-Schule. Während des Nationalsozialismus versuchte sie der Verfolgung als Jüdin zu entgehen und ging zeitweilig mit ihrem nichtjüdischen Ehemann nach Griechenland ins Exil. Später tauchte sie in Berlin unter - inzwischen geschieden. Sie überlebte; mit ihr überstand ihre Leica die Zeit der Bedrohung. Umgehend nach der Befreiung dokumentierte Eva Kemlein den Neubeginn. Sie fotografierte den ersten Magistrat im Mai 1945, spezialisierte sich dann auf die Bühnen der Stadt, insbesondere die Ost-Berliner. Als Theaterfotografin wurde sie zur Grenzgängerin. Bis ins hohe Alter hinein hielt sie Menschen und Szenen fest.

Die neue Hörstation beruht auf Material der Journalistin Magdalena Kemper. Die O-Töne vermitteln den lebendigen Eindruck einer Frau, die durch die verschiedenen Unterstützer, die ihr mit Versteck und Lebensmitteln geholfen hatten, nicht den Glauben "an das Gute im Menschen" verloren hat.

Kemleins Leben und Wirken wird anhand eines neuen biografischen Albums und einer neuen Hörstation im Gespräch zwischen Magdalena Kemper und der Autorin Dr. Simone Ladwig-Winters vorgestellt.

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Teilnahmegebühr

0,00 €


Termin(e)

Mo. 24.06.2019, 19:00 - 21:00 Uhr


Zeitraum

Beginn: 24.06.2019 19:00
Ende: 24.06.2019 21:00
Ort: Rathaus Schöneberg



Veranstaltungsort

Zu dieser Veranstaltung sind keine Orte verfügbar.


Termin(e)

Mo. 24.06.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.

Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Abendveranstaltung