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Mit 19 Jahren wurde Raja, die Großmutter der Filmemacherin, von der Sowjetischen Ukraine nach Deutschland verschleppt, um während des Nationalsozialismus auf einem bayerischen Bauernhof zu arbeiten. Glück und Durchhaltekraft ermöglichten ihr, den Holodomor (Tötung durch Hunger) in ihrem Herkunftsland und die Zwangsarbeit in Deutschland zu überleben.

Der Film verwebt Geschichten aus Raja’s Alltag - wie sie lernte, eine Kuh zu melken und sich verliebte - mit Reflektionen von drei Generationen zu Politik, Wünschen, Gefühlen von Nicht-Verortung und Verlust. Durch Elemente von handentwickeltem Schwarz-Weiß-Film, Farbfilm, Fotos und offiziellen Dokumenten entsteht eine Montage aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch malt der Film ein tiefes und persönliches Portrait begleitet von Erinnerungslücken, Fehlübersetzungen, Angst und Trauma.

Nach dem Film wird es noch ein Gespräch mit der Regisseurin Juliana Saragosa geben.


Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Teilnahmegebühr

0,00 €


Termin(e)

Mi. 03.07.2019, 19:00 - 21:00 Uhr


Zeitraum

Beginn: 03.07.2019 19:00
Ende: 03.07.2019 21:00
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung



Veranstaltungsort


Termin(e)

Mi. 03.07.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 03.07.2019 19:00 - 21:00 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Film u. Diskussion