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Das Leben auf der Straße hat seine eigenen Regeln: Alles ist öffentlich, nichts ist privat. Zwangsläufig ändert sich die Perspektive auf die Stadt, wenn man obdachlos wird. Wenn Straßen, Parks und Bahnhöfe zu Lebensmittelpunkten werden. Bei dieser Stadtführung geht es um individuelle Perspektiven.

Zwischen 2002 und 2011 legte Klaus Seilwinder jeden Tag viele Kilometer zu Fuß zurück. Er sammelte Flaschen, um das Geld zum Überleben zusammenzubekommen. Auf seiner Tour entlang seiner damaligen Route beschreibt er, warum er sich auf der Straße lieber allein durchschlug als in der Gruppe. Und warum er versuchte, im öffentlichen Raum unsichtbar zu bleiben. Er erzählt auch, warum es gut war, dass er eines Tages doch von jemandem entdeckt wurde.

Die Stadtführung schärft die Sinne für diese andere Wahrnehmung Berlins. Menschen, die selbst betroffen waren, informieren über Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Berlin und berichten von ihrem Leben auf der Straße. Die Veranstaltung bietet Raum für Dialog sowie die Chance, Berührungsängste abzubauen und eigene Vorurteile zu überdenken.

Mit:
Klaus Seilwinder, querstadtein e.V.

Bitte nur verbindlich anmelden, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.
Der Treffpunkt wird kurz vor der Veranstaltung mitgeteilt.

Für weitere Informationen und Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit querstadtein e.V. statt.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.


Teilnahmegebühr

0,00 €


Termin(e)

Do. 08.08.2019, 17:00 - 19:00 Uhr


Zeitraum

Beginn: 08.08.2019 17:00
Ende: 08.08.2019 19:00
Ort: Berlin


Anmeldeschluss:


08.08.2019


Veranstaltungsort


Termin(e)

Do. 08.08.2019, 17:00 - 19:00 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Do. 08.08.2019 17:00 - 19:00 Uhr   Berlin
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Stadtspaziergang


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