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Die Weltmeere sind voller Plastikmüll, traurige Berühmtheit erlangte das „Great Pacific Garbage Patch“, ein 1,6, Millionen Quadratmeter großer Plastikstrudel im Pazifik. Für einen Großteil dieses Abfalls sind, trotz nationaler Recyclingsysteme, die Industrienationen verantwortlich.

In Deutschland wird Plastikmüll nicht immer sachgerecht recycelt, Unmengen von Plastikmüll wird in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, dabei fallen giftige Abgase und CO2 an, was angesichts der Erderwärmung mit folgender Klimakrise problematisch ist. Ein weiterer Teil des deutschen Abfalls wird in andere Länder verschifft, doch auch die Bevölkerung dort beginnt sich langsam zu wehren. Es wird Zeit darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft unseren Müll reduzieren können!

In diesem Workshop wird das Problem des (Plastik-) Mülls thematisiert, aber es werden auch gemeinsam Lösungen erarbeitet und aufgezeigt. Es wird die Rolle der Verbraucher*innen im Mittelpunkt stehen sowie die Konsumalternativen, die es zum Supermarkt und zum Verpackungsmüll gibt. Verschiedene Ansätze und Strategien zur Müllvermeidung im persönlichen Alltag stehen im Mittelpunkt.

Am Ende des Workshops besteht in einer Plenumsdiskussion der Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und Fragen zu klären. Dieser Workshop lebt u.a. von der Beteiligung und Kreativität der Teilnehmenden.

Die Veranstaltung bietet eine Anregung für Personen, die sich Gedanken über ihren eigenen Konsumgewohnheiten und dem damit verbundenen Abfall machen möchten, um zu einem neuen Denken und Handeln im Umgang mit Konsum und Müllproduktion zu kommen. Sie bietet einen Überblick, aber kein Patentrezept im Sinne von Zero- oder Less Waste.

Malte Dierwald hat Politikwissenschaft in Duisburg und Berlin studiert und an der Universität Bremen eine Zusatzausbildung zum Erwachsenenbildner abgeschlossen. Er beschäftigt sich mit Themen wie alternativer Konsum, Föderalismus, Bildung(spolitik) und Netzpolitik. Er ist außederm aktives Mitglied des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales im Bildungswerk Berlin.

Tanya Lazova, Diplom Politologin, Studium am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin, Bildungsreferentin im Bereich Wirtschaft und Soziales sowie Ökologie, Koordinatorin des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales beim Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Im Workshop wird auch der neue "Plastikatlas" der Heinrich-Böll-Stiftung und des BUND mit Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff kostenlos an die Teilnehmer*innen verteilt sowie das Miniheft: "Ohne Plastik leben – Ein Ratgeber" vom Heinrich-Böll-Stiftungsverbund.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie finanziert.


Teilnahmegebühr

0,00 €


Termin(e)

Do. 22.08.2019, 18:00 - 21:15 Uhr


Zeitraum

Beginn: 22.08.2019 18:00
Ende: 22.08.2019 21:15
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung


Anmeldeschluss:


22.08.2019


Veranstaltungsort


Termin(e)

Do. 22.08.2019, 18:00 - 21:15 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Do. 22.08.2019 18:00 - 21:15 Uhr Sebastianstr. 21 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahmegebühr

0,00 €

Format

Workshop


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