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Mit der Veranstaltungsreihe „Kino mit Kontext – Film & Dialog“ möchten wir Dokumentarfilme zum Anlass nehmen, um über aktuelle gesellschaftspolitische Themen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit Expert*innen, Betroffenen und dem Publikum diskutieren wir Fragen von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenleben, Erinnerung und sozialer Gerechtigkeit. Die ausgewählten Filme greifen Themen auf, die wir mit aktuellen Gedenk- und Aktionstagen verbinden.

Den Auftakt der Reihe macht am Donnerstag, den 24. September 2026, von 19:30 bis 22:00 Uhr der Dokumentarfilm „Das Deutsche Volk“ von Marcin Wierzchowski. Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens  widmen wir uns den Folgen rechten Terrors.


Der Film erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags in Hanau im Jahr 2020 aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Am 19. Februar 2020 ermordete der Täter neun Menschen aus rassistischen Motiven. Über vier Jahre begleitet Regisseur Marcin Wierzchowski Angehörige und Überlebende in ihrer Trauer, bei der Verarbeitung des Verlusts und in ihrem Kampf um Aufklärung, Anerkennung und Konsequenzen. Dabei erzählt der Film auch von Zugehörigkeit, institutionellem Versagen und der Frage, wie Deutschland mit rechtem Terror und seinen Folgen umgeht.


Im Anschluss an den Film sprechen wir über Hanau und Halle, rechten Terror, Rassismus und Antisemitismus sowie Erinnerungskultur und gesellschaftliche Verantwortung


Gäste:

Naomi Henkel-Guembel überlebte den rechtsextremen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 und war Nebenklägerin im Prozess gegen den Täter. Sie engagiert sich im Netzwerk Betroffener rechter Gewalt und ist Mitinitiatorin des jährlich stattfindenden „Festival of Resilience“.


Malin Kraus ist Journalistin und ehemalige Chefredakteurin der Studierendenzeitung UnAufgefordert der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war Teil des Rechercheprojekts „Gegen das Vergessen: Halle und Hanau“, das sich mit Rassismus, Antisemitismus und Erinnerungskultur auseinandersetzte.


Moderation: Fadl Speck leitet den Bereich Politische Bildung bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e. V. und moderiert den KIgA-Podcast KREUZ & QUER. Unter anderem moderierte er die Folge „Wir leben im Land von Halle und Hanau“, die sich mit Antisemitismus, Rassismus, Erinnerungskultur und der Frage beschäftigt, wie aus Geschichte gelernt werden kann."


Ort:
NachbarschaftsEtage - Fabrik Osloer Straße
Osloer Straße 12, 13359 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Eine Kooperation vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und des Projekts Demokratiesalon der NachbarschaftsEtage - Fabrik Osloer Straße

Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und mit Mitteln des Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung

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Teilnahmegebühr

0,00


Termin(e)

Do. 24.09.2026, 19:30 - 22:00 Uhr


Zeitraum

Beginn: 24.09.2026 19:30
Ende: 24.09.2026 22:00
Ort: NachbarschaftsEtage in der Fabrik Osloer Straße


Anmeldeschluss:


24.09.2026


Veranstaltungsort


Termin(e)

Do. 24.09.2026, 19:30 - 22:00 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Do. 24.09.2026 19:30 - 22:00 Uhr Osloer Straße 12 NachbarschaftsEtage in der Fabrik Osloer Straße
Teilnahmegebühr

Kostenlos

Format

Film u. Diskussion