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“Eine Revolution ist kein einmaliges Ereignis. Sie bedeutet, stets wachsam zu sein für die kleinste Gelegenheit, eine echte Veränderung in etablierten, überholten Verhaltensweisen herbeizuführen; zum Beispiel zu lernen, den Unterschieden der anderen mit Respekt zu begegnen.”

- Audre Lorde, Sisters Outsiders: Essays and Speeches

Die erfolgreichen Kämpfe um legitime Rechte von minorisierten Menschen und Communities werden angegriffen, zurückgewiesen und untergraben. Die Dimension nimmt neue, gradezu verheerende Ausmaße an und das diskursive Feld dessen, was im Alltag unsanktioniert gesagt und getan werden darf, entfernt sich immer weiter von Menschlichkeit: Angriffe im Netz, physische Übergriffe,  angstschürende Rhetorik, Schaffen eines entmündigenden gesellschaftlichen Klimas, Militarisierung.... Was steckt hinter dieser Entwicklung, und wie könnte Widerstand aussehen? Wo begegnet uns Faschisierung im Alltag?

Der Schriftsteller und Bürgerrechtler James Baldwin sagte: „Der Ort, in den ich hineinpasse, wird nicht existieren, bis ich ihn schaffe.“ Hier wollen wir ansetzen und gemeinsam überlegen: Welche politischen Freund*innschaften wollen wir eingehen und wie können wir in Bündnissen solidarisch sein? Wie bleiben wir in Kontakt und Verbundenheit - mit uns selbst, miteinander und mit unseren Visionen?

Wir wollen auf dieser Tagung Strategien diskutieren, wie auf diesen Backlash reagiert werden kann, und Impulse für Visionen wachsen lassen. In ihren Vorträgen ordnen María do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan aktuelle Entwicklungen ein, zeigen historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten auf und benennen die Mechanismen, mit denen autoritäre Kräfte gesellschaftliche Debatten verschieben. In Reflexionsräumen gibt es die Möglichkeit für den Austausch zu konkreten Beispielen möglicher Strategien und bestehender Projekte.

Die Tagung ist kostenfrei und findet als Hybridveranstaltung statt. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Geben Sie bitte bei der Anmeldung unter Bemerkungen an, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen.

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt, eine Verdolmetschung in Gebärdensprache ist leider nicht vorgesehen. Die Veranstaltungsräume sind stufenlos erreichbar, es gibt ein rollstuhlgerechtes WC.

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Migrationsrat Berlin e.V. (Projekt: Bildungsbausteine gegen antimuslimischen Rassismus, Für eine demokratische und pluralistische Gesellschaft), gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung - LADS und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Das Programm und die Beschreibung der Reflexionsräume wird hier in Kürze veröffentlicht!

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Teilnahmegebühr

0,00


Termin(e)

Do. 29.10.2026, 11:00 - 18:30 Uhr


Zeitraum

Beginn: 29.10.2026 11:00
Ende: 29.10.2026 18:30
Ort: Berlin Global Village


Anmeldeschluss:


29.10.2026


Veranstaltungsort


Termin(e)

Do. 29.10.2026, 11:00 - 18:30 Uhr

Datum Zeit Straße Ort
Do. 29.10.2026 11:00 - 18:30 Uhr Am Sudhaus 2 Berlin Global Village
Teilnahmegebühr

Kostenlos

Format

Fachtagung